top of page

Die Schule des Lachens

Dani Levys Filme zeigen, dass Lachen ein kulturelles Lerninstrument sein kann. Sie nutzen Humor, um historische Traumata, Machtmechanismen und Identitätskonflikte sichtbar zu machen, ohne sie zu verharmlosen.
Die „Schule des Lachens“ knüpft daran an und versteht Humor als pädagogisches, gesellschaftliches und erinnerungskulturelles Werkzeug. Dieses mehrtägigen Film- und Bildungsprojekt für Schüler:innen der Sekundarstufe II widmet sich wichtigen Fragen im Kinoraum.

Anhand von Filmkomödien setzen sich die Teilnehmenden intensiv mit Humor als gesellschaftlichem und politischem Ausdrucksmittel auseinander. Im Fokus stehen dabei Themen wie Machtverhältnisse, Rassismus, Identität, Religion sowie historische und erinnerungskulturelle Kontexte. Im Rahmen einer Projektwoche, werden dabei von Dani Levy ausgewählte Filme im Kino gezeigt. Ergänzend entstehen begleitende Unterrichtsmaterialien für die Schüler*innen: Filmanalysen mit Hintergrundinformationen und Diskussionsfragen sowie interaktive Aufgaben zur Auseinandersetzung mit Humor in verschiedenen Kulturen sowie Zusatzmaterialien zur Geschichte der Komödie und der gesellschaftlichen Wirkung von Humor.

Die Schule des Lachens startet an drei Berliner Schulen mit dem Ziel, das Projekt auf weitere Bundesländer auszuweiten. Das Projekt verbindet gemeinsame Filmsichtungen im Kino mit moderierten Gesprächen, vertiefenden Workshops und einer öffentlichen Podiumsdiskussion, an der sowohl Filmschaffende als auch Schüler:innen beteiligt sind. Ziel ist es, Humor nicht nur als Unterhaltungsform, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Konflikte und demokratischer Aushandlungsprozesse erfahrbar zu machen.

​

Der Projektzeitraum erstreckt sich von Montag, dem 18. Mai, bis Freitag, dem 22. Mai 2026. Plan ist es, die Kinotage an zwei Tagen und jeweils zwei Filme stattfinden zu lassen. Ergänzt wird das Programm durch einen Vorbereitungs- und einen Nachbereitungstag in der Schule, sowie ein abschließendes Podiumsgespräch im Kino. 

Thematisch konzentriert sich das Projekt auf die Zusammenhänge von Humor und Macht, Humor und Rassismus, Humor und Erinnerungskultur sowie auf die Frage nach den Grenzen des Humors. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein pädagogisches Commitment der Schule, das eine offene und respektvolle Auseinandersetzung mit den behandelten Themen ermöglicht.

Für Lehrkräfte steht eine begleitende Handreichung zur Verfügung. Ziel des Projekts ist politische Bildung über Humor – nicht trotz Humor. Gefördert werden insbesondere Urteilsfähigkeit, Medienkritik, Demokratie- und Diskurskompetenz sowie historisches Bewusstsein. Die Rolle der Lehrkräfte besteht darin, Haltung zu ermöglichen, ohne Diskussionen zu lenken, Gesprächsräume zu schützen, ohne sie zu steuern, und auch Uneinigkeit bewusst zuzulassen. Sensible Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Religion werden im Projekt analysiert, nicht bewertet; Schuldzuweisungen werden vermieden, der Fokus liegt stattdessen auf Wirkung, Kontext und gesellschaftlicher Einordnung.

​

Bei Interesse oder Rückfragen steht das Projektteam gern zur Verfügung. 📩

Humor und Film als Werkzeuge gegen Vorurteile
 

FORMAT

div. Kinospielfilme

​

PROJKETÜBERSICHT​

-pdf klicken-

​

​

​​

 

FÖRDERNDE

​

​

​

​

​

​

​

​

​

​

​

​

​

​

​

​​

​

​

​

​

​

in KOORPERATION mit

​

​

 

​​

​

​

​

Hertie.png
Stiftung_EVZ_Logo.svg.png
logo_color.png
Logo Hochformat.jpg
bottom of page