

Entstehung und erste Schritte
2024 entschied ich mich, aus dem Wunsch heraus, aktiv auf den zunehmenden Antisemitismus, gesellschaftliche Polarisierung und verhärtete kulturelle Dialoge in Deutschland zu reagieren, die Dani Levy Stiftung zu gründen. Mehr denn je wird die politische, intelligente, analytische Komödie gebraucht, mehr denn je brauchen wir das gemeinsame Lachen, um uns miteinander zu verständigen. Humor ist – das ist meine Überzeugung – vielleicht das beste Mittel, um mit den Vorurteilen, Klischees und der Fremdheit im kulturellen Austausch zu ‚arbeiten‘. Nichts verbindet Kino- und Theaterzuschauer*innen und Menschen an (Hoch-)Schulen mehr als das gemeinsame Lachen und Denken über unsere Verschiedenheit.
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Wir freuen uns, dass die Finanzierung unseres ersten Projekts „Die Schule des Lachens“ vollständig gesichert ist.
Die Stiftung befindet sich weiter im Aufbau und wird aktuell als treuhänderische Stiftung unter dem Dach der Bürgerstiftung Potsdam geführt, mit voller inhaltlicher Autonomie, wobei ein festes Team am strukturellen und programmatischen Aufbau arbeitet. Erste Vernetzungen, unter anderem beim Deutschen Stiftungstag, sowie zahlreiche Kooperationsanfragen zeigen das große Interesse an der Arbeit. Parallel läuft eine umfassende Bestandsaufnahme der filmischen Werke Dani Levys, inklusive Archivierung, Restaurierung und Digitalisierung in enger Zusammenarbeit mit X-Filme Creative Pool.

Die Dani Levy Stiftung entwickelt Projekte an der Schnittstelle von Film, Bildung und gesellschaftlichem Dialog. Wir möchten für die vielfältigen Ausdrucksformen von Humor sensibilisieren und Humor als Werkzeug zur Reflexion gesellschaftlicher, kultureller & politischer Themen nutzen, um auf gesellschaftliche Spannungen, Vorurteile und zunehmende Sprachlosigkeit zu reagieren und das Demokratieverständnis in unserer Gesellschaft zu fördern.
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Ein filmpädagogisches Pilotprojekt an Berliner Schulen im Schuljahr 2025/2026, das Schüler*innen für Humor als Ausdruck gesellschaftlicher Reflexion sensibilisiert.
Mit Unterstützung von: Hertie Stiftung, Art Mentor Foundation Lucerne, Stiftung EVZ, Szloma Albam Stiftung
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Ein immersives VR-Filmprojekt, das die Stadt Jerusalem durch vier fiktionale Kurzfilme (Glaube, Liebe, Hoffnung, Angst) erlebbar macht.
In Kooperation mit: Gesellschaft im Wandel gGmbH/Trialoge, unterstützt von: Medea Film, IN.VR
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